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Jagdbetrieb/Buchtipp: Rotwildjahr voller Praxis & Politik

In diesem Werk begleiten wir das Rotwild im Jahresverlauf in verschiedenen Revieren. Dabei wird seine Lebensweise betrachtet, sein Verhalten in einer land- und forstwirtschaftlich geprägten (Kultur-)Landschaft beobachtet und zudem sein Wechsel-spiel mit den ihn umgebenden Menschen beleuchtet: Reitern, Jägern, Harvesterfahrern, Spaziergängern ...

Gleichzeitig ist dieses Werk ein Spiegelbild der Jagdpraxis im Laufe eines Jahres. Einem Revierkalender gleich, werden Jagd und Hege aufgezeichnet, begleitet von Diskursen zu aktuellen Themen. „Rotwildjagd und Hege heute“ ist das Thema, ganz praktisch und in verständlichen Worten beschrieben.

Doch gerade in der heutigen Zeit spielen viele, teils politische Fragen, tief in diese Praxis hinein: Wo steht das Rotwild gegenwärtig in der Wahrnehmung der Menschen? Wie denken Förster und Jäger über diese Wildart? Welche Jagdmethoden sind wildgerecht? Sind Güteklassen noch zeitgemäß? Haben wir zuviel Wild im Wald? Schadet manche Jagdform dem Wild und Wald mehr, als dass sie nützt? Dies sind nur einige der Themen, die auch den Praktiker in einem Rotwildrevier im Laufe eines Jahres bewegen, und nicht umsonst orientiert sich Burkhardts Buch in verschiedenen Kapiteln an den Bedürfnissen des Wildes, nicht an denen der Menschen. So ist es nicht verwunderlich, dass der Autor Wildruhezonen und Intervalljagd propagiert und sich gegen die Bejagung von Rotwild in der Nacht ausspricht.

Das Buch ist beispielsweise über Amazon bestellbar, siehe Link unten. Blog zum Buch: www.waldundwild.blogspot.com

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