HWR Göhrde

Die Hochwildjagd ist und bleibt eine Gemeinschaftsaufgabe

»Die Hochwildjagd ist und bleibt eine Gemeinschaftsaufgabe.»

Das betonte der Leiter des Hochwildringes Göhrde, Peter Pabel, während der Mitgliederversammlung der Gemeinschaft.

Die fünf vorkommenden Schalenwildarten einschließlich des Rehwildes stellten ein interessantes und anspruchsvolles Spektrum für die Jäger im Hochwildring dar. »Das Ergebnis unserer gemeinsamen Verpflichtung zur angemessenen Regulierung der Schalenwildbestände kann sich sehen lassen», sagte Pabel. Die Wildschäden in Feld und Wald halten sich in einem vertretbaren Rahmen.

In einer Rückschau auf das abgelaufene Jagdjahr stellte Pabel heraus, dass es keine Buchen- und Eichelmast gegeben habe. Das Hochwild habe wie in den Vorjahren die Nadelholzreviere angenommen. Die Sauen hätten einige Feldregionen nach der Ernte nicht verlassen. »Wir haben unsere Schwarzwildbestände im Griff», wertete Pabel. Die Rot- und Damhirschstrecke sei dagegen mäßig gewesen. So wurden zu wenige alte Hirsche erlegt. Dennoch sei beim Rot-, Dam- und Muffelwild nach den eingeschätzten Bestandhöhen eine gute Strecke erreicht worden. Die Bestände seien gesichert und »nehmen örtlich auch zu», berichtet Pabel.

Durch die Besucherlenkung des Forstamtes Göhrde zur Rotwildbrunft habe sich die Tagaktivität des Rotwilds in der Göhrde deutlich verbessert. Beim Muffelwild solle eine Untersuchung auf mögliche »genetische Einengung» erfolgen. »Proben vom erlegten Muffelwild sollten an den Hochwildring gegeben werden», forderte der Vorsitzende und hielt dafür vorbereitete Behältnisse bereit. Ein Rekordergebnis sei beim Schwarzwild mit 2466 Sauen zu verzeichnen. Die Mitgliederversammlung beschloss den Bejagungsplan für 2011/2012 einstimmig.

Einstimmig wurde Pabel für fünf Jahre zum Vorsitzenden gewählt, Soetbeer zum stellvertretenden Vorsitzenden und Sabine Schüssler zur Schrift- und Kassenführerin. Quelle: EJZ / gk

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